#outdoorkram: Kletterpark Spielmäuer in Wegscheid/Mariazellerland

Dieses Projekt hier ist absolut nicht in Vergessenheit geraten, auch wenn es so aussieht. Es ist einfach nur mangels Zeit grade etwas in den Hintergrund gerückt. Aus dem schlichtweg einfachen Grund, weil „das Leben da draußen“ momentan all meine Zeit in Anspruch nimmt und das bisschen, das ich abzwacken kann, grade noch anderweitig verwendet werden musste – und das ist auch in Ordnung so. Trotzdem will ich heute etwas verbloggen, das mir besonders gut gefallen hat.

Ich habe ja vor einiger Zeit schon einmal geschrieben, dass ich das Klettern als Sport für mich entdeckt habe. Das Sportklettern in der Halle gehört mittlerweile zu meinem fixen Lebensplan und ich versuche, es im Durchschnitt einmal die Woche in meinem Kalender unterzubringen. Nachdem die schöne Jahreszeit aber verlockt, den Sport nach draußen zu verlegen, lag es nahe, die Möglichkeit „Klettersteig“ auszuprobieren. Gesagt, getan, packten uns unsere Kletterbuddies und wir erhielten eine Einschulung auf einer super einfachen Einsteigerwand bei uns in der Nähe. Die Begeisterung war entfacht. Ein paar Wochen später hingen wir in der nächsten Wand. Von der ich vielleicht ein andermal berichte. Heute geht es um unser drittes Gipfelkreuz.

Gut, ich gebe zu, Gipfelkreuz ist vielleicht etwas übertrieben. Aber sind wir mal nicht kleinlich.

Kurz vor 10 Uhr ging es erstmal Richtung Baden, die Vor- und Nachhut einsammeln und um Punkt 12 standen wir am entsprechenden Parkplatz in Wegscheid, bereit für den Kletterpark Spielmäuer.

Von dort starteten wir mit dem 45minütigen (ziemlich steilen und anstrengenden) Aufstieg zum Kletterpark Spielmäuer und der entsprechenden Wand. Der Weg beginnt erstmal ganz harmlos als Schotterweg, führt kurz darauf in den Wald und wird dann recht bald ordentlich steil. Die Markierung ist dafür gut und ohne falsch abzubiegen landeten wir nach der angegebenen dreiviertel Stunde am „Infopoint“, ein paar Meter entfernt vom Einstieg.

Es gibt mehrere Klettersteige zur Auswahl und da zwei von uns recht blutige Anfänger sind, wählten wir den einfachsten, den „Olivers Mariazeller Steig“. Der Steig wird die meisten Teile mit A/B angegeben und hat etwa 2 oder 3 C-Stellen. Technisch ist er leicht und auch ohne Sportklettererfahrung zu bewältigen, Kondition und ein gewisses Maß an Kraft sollten aber nicht unterschätzt werden, denn man ist doch eine Stunde am Seil unterwegs, nachdem man einen ordentlichen Zustieg hinter sich hat und man muss letztlich die 500 Höhenmeter zum Teil über Schotter auch wieder hinunter.

Weitere Infos zum Kletterpark Spielmäuer findet ihr auf der Website!

Beim Abstieg kann man noch eine Runde um die Teufelsbrücke gehen, ein natürlicher und ziemlich hübscher Steinbogen. Landschaft und Ausblick sind wunderschön und die Tour ist gut in einem Tagesausflug von Wien aus machbar. Klare Empfehlung und gute Chance, dass wir wiederkommen!

 

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