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#frauenkram: 8. März: Mein Beitrag zum internationalen Frauentag

Am 8. März ist der internationale Frauentag. Ich gestehe, dass ich das nicht wusste – bis Facebook mich darauf aufmerksam gemacht hat und mir eine liebe Freundin einen schönen internationalen Frauentag gewunschen hat.

Ich persönlich halte ja nicht soviel von diesen kollektiv begangenen internationalen Tagen des XY. Valentinstag, Muttertag, Tierschutztag, Toilettentag, Frauentag, etc. pp. Nicht, weil ich es per se schlecht finde, dass es solche Tage gibt, sondern weil sie in meinen Augen wenig bringen außer im besten Fall Einnahmen für Unternehmen, die daraus Kapital schlagen. Jeder Tag ist internationaler Tag für dieses und jenes und wir werden medial davon überschwemmt, was wiederum dazu beiträgt, die Aufmerksamkeitsspanne weiter zu reduzieren. Heute reden wir über Frauen, am 4. Oktober reden wir über Tiere, am 14. Februar reden wir über die Liebe und an jedem anderen Tag reden wir über irgendein anderes Thema. Das Thema des Vortages haben wir dabei schon wieder vergessen.

Vielleicht wäre es sinnvoll, sich auf gewisse Dinge mehr zu fokussieren als auf andere, damit sie nicht beim nächsten Wimpernschlag in einer Flut neuer Informationen untergehen. Was bedeutet ein „internationaler Frauentag“? Was bedeutet er, wenn viele Frauen eigentlich nicht einmal wissen, dass es ihn gibt?

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#hochzeitskram: wie inszeniere ich meinen Ring?

Für viele ist ja der Verlobungsring DAS Symbol für eine gemeinsame Zukunft. Es ist das offizielle Bekenntnis des Mannes, dass er die Frau an seiner Seite haben möchte. Es ist das offizielle Zeichen der Frau, dass sie einen Mann an ihrer Seite hat. Am Verlobungsring hängt viel Gefühl und Bedeutung und vielen ist es auch ganz egal, wie groß und teuer der Ring ist, denn er hat einen unschätzbaren emotionalen Wert. Darum macht es auch Spaß, dieses Objekt der Liebe ins rechte Licht zu rücken. Doch welche Möglichkeiten gibt es, einen (mehr oder weniger) simplen, vor allem aber kleinen Ring zu fotografieren? Nicht viele, denkt ihr? Oh, das stimmt gar nicht. Ich habe ein paar davon gesammelt.

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Klettern statt Yoga oder Schubladen Ü30

Wenn man die frühen 20er und die mittleren 20er hinter sich gelassen hat, irgendwann sein/e Studium/Studien beendet und zu dem Teil der Bevölkerung gehört, der einem konventionellen Vollzeitjob nachgeht, bemerkt man, dass das ungleich viele Schreibtischsitzen dem Körper nicht besonders gut tut. Daraus entstehen für die einen mehr, für die anderen weniger Probleme und wenn man das Internet befragt, erntet man meist den Rat: mach‘ doch endlich Yoga!

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#hochzeitskram: Magnete als Save the Date oder Einladungen in Süßigkeitsschachteln

Da unsere Hochzeit zweigeteilt sein wird – Standesamt im Sommer und freie Trauung im Herbst – benötigen wir natürlich auch zwei verschiedene Einladungen. Unsere standesamtliche Trauung wird eine kleine Runde mit engster Familie und engsten Freunden, offizieller Zeremonie und Essen werden – also nichts Kompliziertes. Aber wie setzt man das in Einladungen um? Meine Idee dafür: nachdem von uns Hochzeitseinladungen immer an den Kühlschrank geklebt werden, könnte man sie doch auf gleich Magnete drucken!

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#hochzeitskram: Ich will heiraten – nur wo? Locationsuche oder die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Schon seit längerem mache ich mir immer wieder Gedanken „für den Fall, dass“ und „wenn es denn dann soweit ist“. Locationsuche ist sowas wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen und hat mich bisher schon ein wenig zu frustrieren begonnen. Entweder ist die Location toll und bietet alles was ich gern hätte – ist aber viel zu weit weg von mir und meinen Gästen. Oder aber die Location ist zwar von der Entfernung gut gelegen, aber vom Angebot her ein Kompromiss. Selbst, wenn ich noch nicht bis ins Detail alles weiß, was mir wichtig ist, gibt es gewisse Eckpunkte, die erfüllt sein müssen und das ist tatsächlich schwieriger als gedacht.

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#hochzeitskram: Save the Date-Karten

Hochzeitsplanung. Aktuell das Thema, das in meinen Gedanken einen ziemlich großen Platz einnimmt. Man googelt Checklisten und Zeitabläufe und redet mit anderen und hat 50 „wenn, dann“-Entscheidungsfunktionen im Kopf. Und es ist ein Riesenspaß!

Das allererste Hochzeits-Ding, das ich umsetzte, waren die „Save the Date“-Karten. Ich fand die Idee toll, noch bevor alles geklärt ist, die Menschen, mit denen man feiern möchte, einmal „vorzuwarnen“, damit vielleicht, wenn es denn anders geht, Urlaube und andere Termine nicht genau auf diesen Tag gelegt werden. Dazu kommt, dass der Termin dann schon steht und man einen Zeitrahmen hat und sich alles gut einteilen kann. Außerdem habe ich mich selber immer sehr gefreut, so eine Karte zu bekommen und ich hatte riesen Spaß daran, mal wieder etwas zu gestalten, das ich dann letztendlich auch gedruckt in den Händen halten würde.

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#frauenkram: „Hauptsache nicht mitte 30“

30 werden – ein großes Thema in der „Generation Y“, über die so vieles geschrieben wird, dass ohnehin keiner mehr weiß, was er davon halten soll. Diese Generation steht zwischen zwei völlig unterschiedlichen Kulturen. Die Generation vor ihr lebte weitgehend noch nach klassischen Rollenbildern, heiratete früh, bekam Kinder, machte nur in Ausnahmefällen Auslandserfahrung und war die erste mit einer hohen Scheidungsrate. Die Generation nach ihr lebt ein weitaus grenzenloseres Leben mit dem europäischen Gedanken, empfindet Lebensabschnittspartner und Patchworkfamilien und unsichere Wirtschaftssituationen als völlig normal. Und „wir“ sind irgendwo dazwischen. Annenmaykantereit singen

Und wenn ich dich dann frage, was du werden willst
Dann sagst du immer nur „Ich weiß nicht. Hauptsache nicht Mitte 30“

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