#frauenkram: Was ist dein besonderes Talent?

Als ich letztens so durch die Blogosphäre streifte, las ich beim Zeilenende und seinen Assoziationen zur Sprache: „ich bin ein begnadeter Redner“. Toll. Finde ich echt super. Bin ich überhaupt nicht. Und ich beneide jeden wahnsinnig, der das gut kann. Ich kann das auch – so lange mir nicht mehr als 4 Menschen zuhören und dieses Publikum ungeplant zustande gekommen ist. Sobald ich in einer offiziellen Redenposition bin, sagte man mir schon „Sie benehmen sich, als hielte Ihnen jemand eine Pistole in den Rücken.“ Ganz so schlimm ist es heute zum Glück nicht mehr, aber von „begnadet“ bin ich ziemlich weit weg. Langer Rede kurzer Sinn, es war etwas anderes, das mich daran aufhorchen und darüber stolpern ließ.

„Ich bin ein begnadeter Redner.“

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#frauenkram: „Hauptsache nicht mitte 30“

30 werden – ein großes Thema in der „Generation Y“, über die so vieles geschrieben wird, dass ohnehin keiner mehr weiß, was er davon halten soll. Diese Generation steht zwischen zwei völlig unterschiedlichen Kulturen. Die Generation vor ihr lebte weitgehend noch nach klassischen Rollenbildern, heiratete früh, bekam Kinder, machte nur in Ausnahmefällen Auslandserfahrung und war die erste mit einer hohen Scheidungsrate. Die Generation nach ihr lebt ein weitaus grenzenloseres Leben mit dem europäischen Gedanken, empfindet Lebensabschnittspartner und Patchworkfamilien und unsichere Wirtschaftssituationen als völlig normal. Und „wir“ sind irgendwo dazwischen. Annenmaykantereit singen

Und wenn ich dich dann frage, was du werden willst
Dann sagst du immer nur „Ich weiß nicht. Hauptsache nicht Mitte 30“

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